Zeltlager – Tag 7

Heute war quasi Wandertag. Alle Jugendfeuerwehren gingen zur direkt nebenan gelegenen Tegelbergbahn und fuhren in mehreren Gondelfahrten auf den Tegelberg. Hier konnte man erst mal die Aussicht geniessen. Dann ging es aber mit der Wanderung so richtig los. Von 1750m Höhe ca. 6km Fussweg über Felsen und durch den Wald, 750m abwärts, die Marienbrücke über die Pöllatschlucht zum Schloss Neuschwanstein. Nach einer Weile Rast bekamen wir eine Führung durch das Schloss. Abschließend wanderten wir auch wieder zurück zum Zeltplatz, diesmal aber durch das Tal entlang des Pöllat.

Zeltlager – Tag 6

Heute weiterhin Kaiserwetter! Wir fuhren zunächst nach Füssen und betrachteten den Lechfall.


Dann ging es weiter nach Ehrenberg bei Reutte. Hier befindet sich neben der Burgruine Ehrenberg die längste Fußgängerbrücke der Welt im Tibet Style, die Highline 179. Nach Überwinden von über 100 Höhenmeter zu Fuss verschnauften wir bei bester Aussicht auf der Feste Ehrenberg und wagten uns dann auf die Brücke. 114,6m hoch, 406m lang, 1,2m Gehwegbreite, getragen von 4x60mm Stahlseil.


Zum Nachmittag fuhren wir in den Alpspitz-Bade-Center nach Nesselwang und entspannten.

Zeltlager – Tag 5

Heute wurden die Jugendlichen aller Wehren in 5er Gruppen gemischt eingeteilt. Dann ging es zur Lagerolympiade. An 9 Stationen mussten gemeinsam verschiedene Aufgaben bewältigt werden um Punkte zu sammeln. Aufgrund des jetzt hochsommerlichen Wetters waren sehr viele Aufgaben mit Wasser verbunden.

Und weil es Nachts immer angenehmer wird: Schloss Neuschwanstein bei Nacht von unserem Zeltplatz aus:

Zeltlager – Tag 4

Am 4. Tag fuhren wir zusammen mit der Jugendfeuerwehr Frauenstein zum Inselsee in Blaichach. Hier fuhren wir 3 Stunden lang an einem Lift auf dem See Wasserski, Kneeboard, Wakeboard und weiteres – oder versuchten es zumindest. Anschließend gab es noch eine Runde Eis in Immenstadt.

Zeltlager – Tag 3

Heute blieben wir einfach mal einen Tag auf dem Zeltplatz. Nur am Morgen kamen noch vereinzelt kleine Schauer, ansonsten zeigte sich erstmals auch die Sonne und es wurde merklich wärmer. Als besonderes kleines Bastelprojekt wurde ein Getränkeautomat gebastelt. Dafür musste geschliffen, gebohrt, geschraubt und auch gelötet werden. Ansonsten konnte sich jeder austoben wie er wollte.

Zeltlager – Tag 2

Nach der ersten Nacht war es am Morgen relativ kühl und vor allem regnerisch. Um 9 gab es Frühstück für alle. Im Anschluss spült jede Jugendfeuerwehr ihr Geschirr in wechselnden Teams. Aufgrund der Wetterlage drehten alle Jugendfeuerwehren ihre Planung und fuhren gemeinsam in das Schwimmbad Wonnemar in Sonthofen. Dort konnte man sich bei 3 Rutschen, einem Wellenbecken und weiteren Attraktionen besser kennenlernen. Unser Mitglied mit krankheitsbedingtem Wasserverbot wurde derweil an das Orgateam ausgeliehen und half beim Vorbereiten des Abendessens.

Zeltlager – Tag 1

Heute morgen um sechs Uhr trafen sich die verschlafenen Jugendlichen und die Betreuer am Gerätehaus um sich für die Zeltlagerfahrt bereit zu machen. Während der Fahrt schaffte es niemand, noch einmal zu schlafen, weil es viel zu laut war. Nach einem Abstecher nach Österreich zum tanken kamen wir gegen 14 Uhr im Falkencamp in Schwangau an. Nach dem ersten Umsehen richtete man sich in den Zelten ein und baute seine Schlafgelegenheit auf. Bis zum Abendessen konnte dann jeder seine Freizeit frei verbringen und sich untereinander beschnuppern.

Jahreshauptversammlung 2017

Am 7. April fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Delkenheim in der Turnhalle des TV-Delkenheim statt. Wehrführer Holger Kahl konnte in Vertretung für den Leiter der Feuerwehr und den Oberbürgermeister Brandoberrat Florian Erbacher, den neuen Betreuer der FF Delkenheim Brandinspektor Jörg Heck, in Vertretung für den Stadtbrandinspektor Stadtkinderfeuerwehrwartin Dagmar Müller-Ruf, den neuen Stadtjugendfeuerwehrwart Uwe Waldaestel, Ortsvorsteher Robert Buchroth und Ortsstellenleiter Stefan Kern begrüßen. Die Gäste richteten einige Grußworte an die Versammlung.

Nachdem die Beschlusfähigkeit festgestellt wurde, verlas der Schriftführer Udo Cramer die Niederschrift des Vorjahres. Diese wurde von der Versammlung genehmigt.

Wehrführer Holger Kahl und Stellvertreter Alexander Reuß gaben in ihren Jahresberichten einen Überblick über die Tätigkeiten in 2016. Daraus einige Highlights: Die Einsatzabteilung unterstützte die Jugendfeuerwehr abermals bei der traditionellen Tannenbaumsammlung im Ort. Außerdem wurde das Projekt „Bienenweide“ der Karl-Gärtner-Schule ein weiteres Mal durch Bewässerungsmaßnahmen mittels Wickerbach unterstützt. Um der Jugendfeuerwehr eine Dienstschicht bei einer Berufsfeuerwehr zu simulieren, organisierten wir in einer 24 Stunden langen Übung einen Berufsfeuerwehrtag. Unterstützung fanden auch die Laternenfeste der örtlichen Kindergärten, sowie die lebende Krippe der evangelischen Kirche.

Man traf sich zu 71 Veranstaltungen mit insgesamt 1960 Stunden Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte. Darüber hinaus wurden 14 Lehrgänge und Seminare besucht. Die Mitgliederzahl der Aktiven reduzierte sich auf 22. Die Zahl der Jugendlichen wuchs auf 17. Im Jahr 2016 gab es 43 Einsätze zu bewältigen. Darunter 10 Unwettereinsätze an zwei Unwetterereignissen, vier Verkehrsunfälle, sowie zwei Wachbesetzungen der Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr. Bei den Brandeinsätzen waren neben der Unterstützung bei einem Dachstuhlbrand in Nordenstadt, alle Einsätze Kleinbrände oder gelöschte Feuer.

Jugendfeuerwehrwart Dennis Grebert berichtete über die Tätigkeiten der Jugendfeuerwehr. So sammelte man wie schon erwähnt Tannenbäume ein und backte Crêpes bei örtlichen Festen. Das 8-tätige Zeltlager mit dem Stadtjugendfeuerwehrverband führte in das Berchtesgadener Land. Auf dem Programm stand die Schlossbesichtigung Herrenchiemsee, Sommerrodelbahn, die Gedenkstätte Obersalzberg, das Salzbergwerk Berchtesgaden, eine Rafting-Tour, Kart fahren, eine Lageolympiade und ein Thermenbesuch. Mit dabei war die Jugendfeuerwehr auch beim Sommerfest der Firma Abbott, der Kerb und den Laternenfesten. Im Oktober fand eine 24 Stunden Übung statt, die allen Jugendlichen den Alltag als Berufsfeuerwehrmann näher bringen sollte. Zum Jahresabschluss versuchte man sich noch Team gegen Team beim Lasertag.

Die Feuerwehrmänner Robin Unverzagt, Lukas Kopp und Michael Walther wurden zu Oberfeuerwehrmännern, Oberfeuerwehrmann Sven Altz wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Oberlöschmeister Martin Wolf wurde das silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für 25-jährige aktive und pflichttreue Dienstzeit verliehen. Alexander Reuß und Holger Kahl bekamen die Silberne Katastrophenschutz-Medaille für 25-jährige aktive Dienstzeit im Katastrophenschutz verliehen.

v.l.n.r.: Martin Wolf, Lukas Kopp, Robin Unverzagt, Alexander Reuß, Michael Walter, Sven Altz, Holger Kahl, Florian Erbacher, Dagmar Müller-Ruf

Zum Schluss gab es noch einen kleinen Ausblick auf das laufende Jahr. Nach einer kleinen Pause folgte die Jahreshauptversammlung des Vereins Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Delkenheim e.V.

Nach der erneuten Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Holger Kahl erhoben sich alle von ihren Plätzen, um der im Jahr 2016 verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Anschließend konnte auch hier Beschlussfähigkeit festgestellt werden. Auch hier wurde die Niederschrift über die Versammlung im Vorjahr durch Udo Cramer verlesen und von der Versammlung genehmigt.

Vorsitzender Holger Kahl berichtete über die Tätigkeiten im Jahr 2016. So nahm man am Neujahrsgespräch des Ortsvorstehers im Bürgerhaus teil. An der Kerb beteiligte man sich mit dem Stellen und Legen des Kerbebaumes, sowie mit Traktor und Rolle beim Kerbezug. Der Weihnachtsbaum wurde ebenfalls wieder gefällt, transportiert, aufgestellt und geschmückt. Beim Delkenheimer Weihnachtsmarkt wurde die Jugendfeuerwehr unterstützt, Crêpes anbieten zu können.

Der Verein bedankt sich bei den Firmen Abbott, Sippel, Sauter & Sohn, Metzgerei Brauer und Bäckerei Preis, sowie bei Kevin Mulke, Harald und Markus Bücher, Bernd Neubauer, den Gesangsvereinen und dem Turnverein, sowie allen Helfern bei all unseren Veranstaltungen für ihre Unterstützung.

Kassierer Peter Heißner berichtet über die Einnahmen und Ausgaben und hebt den größten Posten hervor: Ein Stromaggregat und weitere kleinere fehlende Ausrüstungsgegenstände wurden angeschafft, um die mobile Unwetterkomponente zu komplettieren. Somit ist man modular ausgestattet, bei Unwettern mit dem Mannschaftstransportfahrzeug und einem Anhänger eine eigenständig arbeitende Einheit neben dem Löschgruppenfahrzeug zu entsenden.

Martin Wolf wurde für seine 25 jährige Vereinszugehörigkeit geehrt.