Wachbesetzung nach Stoffaustritt

In der Nacht wurden wir um kurz nach 4 Uhr geweckt, um zusammen mit der Feuerwehr Nordenstadt die Feuerwache 2 zu besetzen. Diese war weitestgehend verwaist, seit deren Kräfte zu einem Stoffaustritt bei Henkell & Co. Sektkellerei gerufen wurden. Somit kam es zu einem länger andauernden größeren Gefahrguteinsatz. Erst gegen 8 Uhr entspannte sich die Lage und wir konnten gegen 8:30 wieder einrücken und unserer normalen Arbeit nachgehen.

Regenwetter sorgt für Wasser

Am Freitag, 12. Juli regnete es nach einer langen Trockenphase mal wieder über eine Stunde lang ergiebig. In Nordenstadt offenbar deutlich mehr als in Delkenheim. So wurde die Berufsfeuerwehr in einem großen Einkaufsmarkt in Nordenstadt tätig, großflächig eingedrungenes Wasser abzusaugen. Da die nordenstadter Feuerwehr bereits an mehreren weiteren Einsatzstellen wegen Wasserschäden tätig war, im Einkaufsmarkt aber noch mehr Kräfte erforderlich waren, wurden wir dorthin gerufen. Das Ausmaß hielt sich allerdings dann doch in Grenzen. Nach etwas mehr als einer Stunde konnten wir schon wieder abrücken und mussten dann nirgendwo noch weiter tätig werden.

Verdacht auf weiteren Flächenbrand

Am Freitag Abend kurz nach 21 Uhr wurden wir erneut zu einem vermeintlichen Flächenbrand zwischen der A66 und dem Max-Planck-Ring alarmiert. Gemäß Alarmordnung rückte mit uns ein Löschzug der Berufsfeuerwehr und ein Tanklöschfahrzeug aus. Es konnte allerdings kein Brand und keine Rauchentwicklung festgestellt werden. Vermutlich hatte jemand die Rauchsäule eines Großbrandes in Bischofsheim fälschlicherweise in Delkenheim vermutet.

Allerdings kam es dann zufällig zu einem medizinischem Notfall in der Münchener Straße, so dass ein Fahrzeug der Berufsfeuerwehr als Voraushelfer dorthin entsandt wurde.

Erneut Flächenbrand

Um 15:20 wurden wir zum zweiten Mal binnen einer Woche zu einem Flächenbrand alarmiert. Diesmal zwischen Hochheim und Kostheim zusammen mit der Feuerwehr Nordenstadt. Die Feuerwehr Kostheim war noch mit einem weiteren Einsatz gebunden.

Der eigentliche Brand lag auf Hochheimer Gemarkung, so dass zusammen mit der Feuerwehr Hochheim gearbeitet wurde. Später kam auch Kostheim dazu, sowie weitere Tanklöschfahrzeuge aus Medenbach, Kloppenheim, Sonnenberg und Breckenheim.

Nach etwa einer Stunde war der Brand soweit unter Kontrolle, dass er durch die Feuerwehr Hochheim alleine weiter bearbeitet werden konnte.

Mehr Infos und reichlich Bilder gibt es bei Wiesbadenaktuell.de und Wiesbaden112.de

Wachbesetzung

Zur Besetzung der Feuerwache 2 wurden wir heute zusammen mit der FF Nordenstadt alarmiert, obwohl wir eigentlich gar nicht dran wären. Da aber die Feuerwache 2 zusammen mit den Wehren Biebrich und Schierstein im Einsatz war, konnten diese nicht gleichzeitig auch die Wache besetzen. Die FF Nordenstadt wurde direkt weiter alarmiert zu einer brennenden Mülltonne. Nach 2 Stunden konnten wir wieder einrücken.

Brennendes Getreidefeld

Sonntags Mittags bei 37°C im Schatten wurden wir zu einem brennenden Getreidefeld zwischen der Flughafenstraße, der Domäne Mechthildshausen, der B455 und der A671 gerufen. Dieser Bereich gehört durchaus noch zur Delkenheimer Gemarkung.

Hier standen etwa 300 Quadratmeter Getreidefeld in Flammen. Unterstützt von einem Basislöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr, sowie zwei Tanklöschfahrzeugen konnten binnen 2,5 Stunden alle Flammen und Glutnester abgelöscht werden, obwohl sich die Jugendfeuerwehr gerade im Zeltlager befindet .

Ausflug nach Rüdesheim

Der jährliche Ausflug der Einsatzabteilung führte in diesem Jahr am Pfingstsamstag nach Rüdesheim. Mit einem Bus der ESWE Verkehr und eigenem Fahrer fuhren die Mitglieder der Einsatzabteilung nebst Lebenspartner gemeinsam nach Rüdesheim. Hier erhielten wir eine kleine Stadtführung. Diese führte am Ende mit der Seilbahn zum Niederwalddenkmal.

Nach einem kurzen Spaziergang durch den Landschaftspark Niederwald ging es mit der Seilbahn wieder hinunter in die Stadt und dort ins “Bollesje“, wo ein “Gefangenenessen” auf uns wartete. Eingekerkert mit viel geschichtlichem Hintergrund und einer dicken Portion Spaß bekamen wir Sträflingsmützen, Gefangenenausweise, Einzelhaft, die Henkersmahlzeit, einen Freigang und schlussendlich die Freisprechung.

Den Abschluß bildete ein gemeinsames Schlendern durch die Drosselgasse und ein Kneipenbesuch. Dann ging es im besagten Bus erschöpft wieder nach Hause.

Brand in Abluftanlage bei Essity

In der Nacht zum Mittwoch wurde die Kostheimer Feuerwehr zusammen mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung der Werkfeuerwehr ins Papierwerk der Firma Essity in Kostheim alarmiert. Hier kam es zu einem Brand in der Abluftanlage einer Papiermaschine. Aufgrund der Weitläufigkeit sowie des Umfanges der zu öffnenden Leitungen, waren mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Personell verstärkte man die schon vor Ort aktiven Einheiten durch das Nachalarmieren der Wehren Kastel und Delkenheim. Etwa eineinhalb Stunden nach unserem Eintreffen war der Brand unter Kontrolle und wir konnten die Einsatzstelle wieder verlassen.