Brennende Müllbehälter

In der Nacht zum 28. Oktober gegen 03:20 (!) aus dem Schlaf geweckt, um brennende Müllbehälter zu löschen. Interessanter weise handelte es sich dabei auch nicht blos um einen Brand, sondern um zwei verschiedene Einsatzstellen, die etwa 140m voneinander entfernt waren! Es brannten sowohl der Mülltonnenverschlag des Hochhauses der Kölner Straße, sowie der Verschlag der beiden Hochhäuser der Augsburger Straße. Somit geht auch die Polizei davon aus, dass diese beiden Brände nicht zufällig oder versehentlich zustande kamen.

Wir wurden an beiden Orten gleichzeitig tätig, an einem natürlich mit Unterstütztung eines Fahrzeugs der Berufsfeuerwehr. Die eigentlichen Löscharbeiten gingen relativ schnell, jedoch wurden Atemschutzgeräte eingesetzt, so dass die Fahrzeuge noch in der Nacht wieder einsatzklar gemacht werden mussten, um bei weiteren Vorkommnissen wieder jederzeit verfügbar zu sein. Dazu wurden auf der Feuerwache 2 in Kastel Gerätschaften und Einsatzkleidung getauscht, kurz nach 5 Uhr war alles wieder an seinem Platz.

Von der Delkenheimer Wehr kamen 11 Mitglieder zum Einsatz, die meisten hatten dann einen anstrengenden Arbeitstag vor sich, da ziemlich unausgeschlafen.

Brennender PKW auf der A66

Am Mittag des Tag der Deutschen Einheit wurden wir auf die A66 zwischen Wallau und Nordenstadt gerufen. Dort eingetroffen fanden wir einen PKW im Vollbrand vor, der dann während der nächsten zwei Stunden aufwändig gelöscht werden musste. Dazu arbeiteten wir mit dem Basislöschfahrzeug der Feuerwache 3 der Berufsfeuerwehr zusammen und bekamen noch Unterstützung von einem Tanklöschfahrzeug 4000, da wir ansonsten zusammen nur etwa 2000l Wasser gehabt hätten. Die Feuerwehr Nordenstadt rückte ebenfalls zeitgleich mit uns aus und sicherte die Einsatzstelle. Die Insassen konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und wurden von der Autobahnpolizei betreut. Da für die Löscharbeiten neben dem Standstreifen auch zwei weitere Spuren gesperrt werden mussten, entstand ein größerer Stau.

Brennender Baum

Die nach wie vor anhaltende Waldbrandgefahr machte sich heute auch in Delkenheim bemerkbar. Ein Baum, welcher direkt am Wickerbach steht, fing – vermutlich nach Beschuss mit einer Feuerwerksrakete – Feuer und brannte dann gemächlich vor sich hin. Von Besitzern der angrenzenden Gärten wurden wir kurz nach 17 Uhr am Sonntag Nachmittag alarmiert und bis zum Baum eingewiesen, der sich in einem für unser Fahrzeug nur sehr schwer erreichbaren, weil viel zu sehr zugewachsenem Feldweg befand. Vor Ort eingetroffen konnte der Baum dann problemlos und schnell durch ein Schnellangriffsrohr und unserem Wassertank abgelöscht werden.

Erneut Flächenbrand

Um 15:20 wurden wir zum zweiten Mal binnen einer Woche zu einem Flächenbrand alarmiert. Diesmal zwischen Hochheim und Kostheim zusammen mit der Feuerwehr Nordenstadt. Die Feuerwehr Kostheim war noch mit einem weiteren Einsatz gebunden.

Der eigentliche Brand lag auf Hochheimer Gemarkung, so dass zusammen mit der Feuerwehr Hochheim gearbeitet wurde. Später kam auch Kostheim dazu, sowie weitere Tanklöschfahrzeuge aus Medenbach, Kloppenheim, Sonnenberg und Breckenheim.

Nach etwa einer Stunde war der Brand soweit unter Kontrolle, dass er durch die Feuerwehr Hochheim alleine weiter bearbeitet werden konnte.

Mehr Infos und reichlich Bilder gibt es bei Wiesbadenaktuell.de und Wiesbaden112.de

Brennendes Getreidefeld

Sonntags Mittags bei 37°C im Schatten wurden wir zu einem brennenden Getreidefeld zwischen der Flughafenstraße, der Domäne Mechthildshausen, der B455 und der A671 gerufen. Dieser Bereich gehört durchaus noch zur Delkenheimer Gemarkung.

Hier standen etwa 300 Quadratmeter Getreidefeld in Flammen. Unterstützt von einem Basislöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr, sowie zwei Tanklöschfahrzeugen konnten binnen 2,5 Stunden alle Flammen und Glutnester abgelöscht werden, obwohl sich die Jugendfeuerwehr gerade im Zeltlager befindet .

Brand in Abluftanlage bei Essity

In der Nacht zum Mittwoch wurde die Kostheimer Feuerwehr zusammen mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung der Werkfeuerwehr ins Papierwerk der Firma Essity in Kostheim alarmiert. Hier kam es zu einem Brand in der Abluftanlage einer Papiermaschine. Aufgrund der Weitläufigkeit sowie des Umfanges der zu öffnenden Leitungen, waren mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Personell verstärkte man die schon vor Ort aktiven Einheiten durch das Nachalarmieren der Wehren Kastel und Delkenheim. Etwa eineinhalb Stunden nach unserem Eintreffen war der Brand unter Kontrolle und wir konnten die Einsatzstelle wieder verlassen.

Brennendes Gebüsch an Ostern

Am Ostersonntag brannte kurz nach 17 Uhr ein Gebüsch auf dem Weg zwischen Bachbrücke und Kerbeplatz an einem Zugang zum Bolzplatz. Durch zügiges Melden der Bürger reichte ein Schnellangriffsrohr zum Ablöschen. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen herrscht ohnehin schon eine erhöhte Gefahr durch die Trockenheit.

Kabelbrand

Zu einem angeblichen Dachstuhlbrand in Delkenheim wurden wir kurz nach 14 Uhr alarmiert. Da wir tagsüber unter der Woche oft sehr personalschwach sind, konnten wir die vorgefundene Lage weder eigenständig, noch in Zusammenarbeit mit unseren Kameraden aus Nordenstadt bearbeiten. Es war aber ersichtlich, dass es sich nicht um einen Dachstuhlbrand handelte, sondern aus dem Keller heraus verschmort riechend rauchte.

Nur durch das spätere Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnte die Lage genauer untersucht werden. Es stellte sich heraus, dass nach Arbeiten von ESWE Netz an den Dacheinspeisungen der umliegenden Häuser, die Hauptleitung in einem der Häuser so heiß wurde, dass sie brannte. Da ESWE Netz noch vor Ort war, war der Strom bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte wieder abgestellt. Damit hat sich der Brand auch wieder von selbst erstickt. Die Feuerwehr führte noch Belüftungsmaßnahmen durch, um den Brandrauch aus dem Haus heraus zu blasen. Durch die nicht mehr intakte Stromversorgung blieb das Haus für einige Tage unbewohnbar.

Einige Tage später gab es dann Pressemeldungen zu lesen, dass nach dem Brand das Trinkwasser der umliegenden Häuser verschmort roch und einen merkwürdigen Beigeschmack hat. Die Versorgungsbetriebe beschlossen daraufhin, das gesamte Leitungsnetz in dem Abschnitt umgehend auszutauschen.

Einen Artikel dazu findet man auch im Wiesbadener Kurier