Brandsicherheitsdienst in der Brita Arena

Am 11. Juli durfte die Feuerwehr Delkenheim den Brandsicherheitsdienst in der Brita Arena im Rahmen des dort stattfindenden Strandkorb Festivals stellen, wie auch zahlreiche andere Freiwillige Feuerwehren Wiesbadens in den Wochen davor und danach. Während der Veranstaltung zwischen 16 und 22 Uhr stellten wir unser Löschfahrzeug einsatzbereit neben der Brita Arena in Position, verbunden mit den dortigen Löscheinrichtungen, um im Bedarfsfall sofort eingreifen zu können.

Angebranntes Backpapier

Zu einer leichten Rauchentwicklung in Folge von angebranntem Backpapier in einem Ofen kam es am Abend des 10. Juli in einer betreuten Wohnanlage. Da diese auch über eine Brandmeldeanlage verfügt und Bewohner in Rollstühlen beherbergt, war schnell Alarm gegeben worden. Nach Abstellen des Übeltäters und natürlicher Belüftung der Wohnräume konnten aber alle Kräfte auch zügig wieder abrücken.

Starkregen

Am Samstag, den 5. Juni kam es im Stadtgebiet Wiesbaden zu einem Starkregenereignis mit Schwerpunkt nördlich von Erbenheim. Es waren jedoch stadtweit Einsatzstellen zu bedienen, vornehmlich mit Wasser im Keller. So wurden auch wir gegen 16 Uhr alarmiert, um zwei Stunden lang jeweils eine Einsatzstelle in Nordenstadt und Erbenheim durch eines unserer Fahrzeuge zu bedienen. Dabei kam auch das Mannschaftstransportfahrzeug mit unserem Feuerwehranhänger und der mobilen Unwetterkomponente zum Einsatz. Da sich das Einsatzaufkommen im Rahmen hielt, konnten wir gegen 18 Uhr zunächst einrücken.

Es kam allerdings eine weitere heftigere Regenwolke vorbei, so dass wir gegen 20:45 Uhr noch einmal alarmiert wurden und abermals jeweils eine Einsatzstelle abarbeiteten. Eines der Fahrzeuge konnte bereits eine Stunde später wieder einrücken, das andere war allerdings bis um 2 Uhr in der Nacht beschäftigt.

Wachbesetzung

Am Abend des 17. Mai wurden wir zur Herstellung der Einsatzbereitschaft für den Wachbezirk 2 zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Nordenstadt alarmiert. Durch ein aufwändigeres Einsatzgeschehen in einem Gewerbebetrieb in Kostheim war die Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr für ca 3 Stunden unterbesetzt, so dass wir dann stattdessen in Bereitschaft im Gerätehaus waren. In dieser Zeit mussten wir keinen weiteren Einsatz bedienen.

Entschärfung einer Weltkriegsbombe

Für die Entschärfung einer Weltkriegsbombe am 18. April im Stadtteil Biebrich unterstützten 6 Mann der Feuerwehr Delkenheim, genauso wie zahlreiche weitere Kräfte anderer Freiwilliger Feuerwehren, für einige Stunden die Evakuierungsmaßnahmen. Die Bombe konnte dann im geplanten Zeitfenster erfolgreich durch den Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt entschärft werden.

Kurzer Großalarm im Gewerbegebiet

Am Samstag Abend des 10. April kam es zu einem ungewohnt hohen Alarmstichwort “F3”, was nach dem Katalog für Einsatzstichworte bei ausgedehnten Bränden in Sondergebäuden greift. Wie kam es dazu? Der Anrufer wurde durch seinen Notruf via Handy – nicht unüblich – zur Leitstelle Main-Taunus geleitet. Diese nimmt natürlich ebenfalls sämtliche nötigen Informationen auf, stellt aber fest, dass sie in Delkenheim nicht zuständig ist und übergibt ihren angelegten Datensatz an die Leitstelle in Wiesbaden. Diese möchte natürlich zunächst handeln, denn es verging ja schon etwas Zeit durch das Telefongespräch und schickt ihre Kräfte gemäß der Angaben und des Stichwortes los. Gemeldet war ein Brand mit beißendem Geruch aus einer Kfz-Werkstatt direkt neben einem Mehrfamilienhaus. Beim Stichwort F3 fahren Fahrzeuge von allen 3 Berufsfeuerwehrwachen, sowie die örtliche Freiwillige Feuerwehr, ein Rettungswagen und ein Notarzt zum Schadensort.

Parallel zur Alarmierung rief die Leitstelle Wiesbaden natürlich noch einmal den Anrufer zurück, um weitere und genauere Informationen zu erhalten. Dabei stellte sich schnell heraus, dass nicht die Werkstatt brennt, sondern lediglich ein beißender Geruch wahrnehmbar ist. Dieser sollte auch eher von einer nahegelegenen Schreinerei als von der Kfz-Werkstatt stammen.

Die eingetroffenen Kräfte konnten schnell feststellen, dass nichts ernsthaft brannte. Der Geruch jedoch war duchaus feststellbar. Somit wurde der Großteil der Kräfte wieder entlassen und konnte teils direkt anderen Einsätzen zugeteilt werden. Die verbleibenden Kräfte erkundeten noch etwas genauer und fanden einen gewollten Abbrand in einem Ofen vor. Durch die herrschende Wetterlage zog der Geruch leider nicht nach oben ab, sondern verteilte sich in den umliegenden Straßen. Nach weniger als 30 Minuten konnten also alle Fahrzeuge wieder beruhigt einrücken.

Weiterer Verkehrsunfall bei Wallau

Gerade mal einen Tag nach dem Verkehrsunfall auf der A66 bei Wallau in Richtung Wiesbaden, wurden wir am Abend des Ostersonntag erneut auf die A66 alarmiert, diesmal aber in Fahrtrichtung Frankfurt kurz vor der Ausfahrt Wallau. An der Einsatzstelle angekommen, waren aber beide beteiligten Fahrzeuge bereits auf dem Standstreifen und niemand eingeklemmt. Nach kurzer Abklärung der Lage und der Feststellung, dass es für die Feuerwehren hier nichts zu tun gibt, konnten wir wieder einrücken.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A66 bei Wallau

Bild: Feuerwehr Wiesbaden

Nach einem einsatzfreien März wurden wir am Ostersamstag gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Nordenstadt und der Berufsfeuerwehr um kurz nach halb Zehn zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen 3 PKW auf die A66 von Wallau in Fahrtrichtung Wiesbaden alarmiert. Seitens der Feuerwehr trafen wir als erstes an der Einsatzstelle ein.

An der Unfallstelle bot sich den Einsatzkräften ein großes Trümmerfeld über alle drei Fahrspuren mit drei stark beschädigten Fahrzeugen. Eines davon lag auf dem Dach. Trotz der starken Deformationen waren glücklicherweise keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt oder eingesperrt, so dass die Feuerwehr keine technische Rettung durchführen musste. Alle Insassen hatten die Fahrzeuge verlassen und wurden am Straßenrand von Ersthelfern, sowie den ersten Kräften der Rettungsdienste betreut, welche bereits etwas vor uns an der Einsatzstelle eintrafen. Der Rettungsdienst hat insgesamt 6 Personen gesichtet und versorgt sowie anschließend in verschiedene Krankenhäuser gefahren. Die Feuerwehr unterstützte die Maßnahmen des Rettungsdienstes und sicherte die Unfallstelle ab. Die Polizei sperrte die Autobahn für die Durchführung der Einsatzmaßnahmen und leitete den Verkehr an der Ausfahrt Wallau ab.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte wieder ein Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden. Gegen halb Zwölf konnten wir die Einsatzstelle verlassen, während sich die Autobahnmeisterei und die Autobahnpolizei um das Räumen und Säubern der Fahrspuren kümmerten.

Weitere Fotos und ein Video dazu gibt es z.B. im Bericht des Wiesbadener Kuriers.