Vermeintlich Feuer im Feld – oder doch ein Baum?

Glutreste

Am Mittag des 21. April – einem Donnerstag nach Ostern – wurden wir zu einem Brand außerhalb der Löschwasserversorgung im Feld östlich des Friedhofs, unweit der Gaspumpstation gerufen.

Vor Ort eingetroffen fanden wir aber nur einen Delkenheimer Bürger bei einem ordentlich angemeldeten und kontrolliertem Grünschnittfeuer vor, welches auch längst abgebrannt war und nur noch eine Restglut aufwies. Nichts zu tun für uns.

wieder freie Bahn

Wirklich zufällig befand sich aber direkt daneben ein sehr großer abgebrochener bzw abgefaulter Ast eines Baumes quer über dem Weg, so dass ein Durchkommen zur L3017 blockiert war. Und da wir nun schon mal vor Ort waren, sorgten wir dafür, dass diese Verbindung wieder für Fußgänger und Fahrradfahrer, sowie Rettungsfahrzeuge passierbar wurde.

Die Jugendfeuerwehr kann wieder stattfinden!

Nach langer Zwangspause durch die Omikron-Welle der Coronapandemie werden an den verschiedensten Stellen durch die Regierung nach und nach Lockerungen beschlossen. Darunter fällt auch der Übungsdienst der Jugendfeuerwehren. Während man sich im Januar und Februar wöchentlich online getroffen hat und mit Spielen, Unterhaltungen und Feuerwehrthemen beschäftigte, kam nun die Lockerung, sich ab Freitag, den 4 März auch wieder in Präsenz treffen zu dürfen (siehe Dienstplan).

Somit wird man sich mit FFP2-Maske und 3G Nachweis (Testheft der Schulen) ab Freitag wieder um 18 Uhr am Feuerwehrgerätehaus treffen und mit praktischen Übungen beschäftigen. Hierbei sind natürlich Neuinteressenten willkommen.

Qualm in Küche

Am Abend des 01. März kam es kurz vor 18 Uhr zu einem Alarm “F2” – Brand in einer Küche – in einem mehrstöckigen Mehrfamilienhaus in der Mannheimer Straße. Gemeldet war eine unklare Rauchentwicklung in einer Küche in einem der oberen Stockwerke.

Bei diesem Alarmstichwort werden wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt und einem Löschzug der Berufsfeuerwehr, bestehend aus mehreren Fahrzeugen der Feuerwachen 2 und 3, sowie einem Rettungswagen alarmiert. Durch die kürzeste Anfahrt trafen wir auch als erstes am Zielort ein und erkundeten die Lage.

Erschwerend kam hinzu, dass man aufgrund der Parksituation (vielfach wird in zweiter Reihe geparkt) in dieser und den angrenzenden Straßen nur schwer die Fahrzeuge aufstellen kann, der nächste Hydrant in der Straße durch einen PKW zugeparkt war und die Feuerwehrzufahrt für die Drehleiter vor dem Gebäude durch einen Sperrmüllhaufen unpassierbar verstellt war.

Vorsorglich ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, der aber nicht zum Einsatz kam, sowie mit einem Kleinlöschgerät erkundete ein Trupp die Wohnung. Hier haben die Bewohner bereits geistesgegenwärtig gehandelt und die Rauchentwicklung durch sofortiges Abschalten der gesamten Stromversorgung der Wohnung unterbunden. Allerdings konnte nach umfassenden Suchmaßnahmen und trotz Verwendung einer Wärmebildkamera bei gleichzeitigem Belüften der Wohnung keine genaue Ursache festgestellt werden.

Da die Bewohner inklusive Kinder zumindest kurzzeitig direkt der ursprünglichen Rauchentwicklung in unbekannter Menge ausgesetzt waren, wurden sie umfassend vom Rettungsdienst untersucht.

Schlussendlich konnten wir ohne weitere Feststellung alle wieder einrücken.

Rauchender LKW auf der A3

Zu einem rauchenden LKW auf der A3 zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Raststätte Medenbach wurden wir am Mittag des Mittwoch, 23. Februar, kurz nach 13 Uhr, zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt alarmiert. Während der Anfahrt klärten sich die Tatsachen, dass es sich dabei um einen Auffahrunfall zwischen zwei LKW auf der rechten Fahrspur der Autobahn A3 zwischen der Raststätte Medenbach und der Anschlussstelle Niedernhausen handelte.

Nach einer somit deutlich längeren Anfahrt als gedacht durch einen schon beachtlichen Rückstau und damit weitestgehend durch eine Rettungsgasse, wurde vor Ort festgestellt, dass der Fahrer des auffahrenden LKW nicht eingeklemmt war und der angebliche Rauch lediglich die austretende Kühlerflüssigkeit war.

In Absprache mit dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr wurden die Kräfte rasch reduziert und somit konnten wir nach kurzer Absprache an der Einsatzstelle wieder einrücken.

Bilder und mehr dazu gibt es z.B. bei wiesbadenaktuell.de

Sirenenprobe

Um die Funktionsfähigkeit der stadtweit vorhandenen Sirenenanlagen zu prüfen, findet fünfmal im Jahr ein Test statt. Die nächste Probe findet statt am

Dienstag, 11. Januar, 19 Uhr


Warnung: auf- und abschwellender Ton von einer Minute Dauer
Entwarnung: einminütiger Dauerton

Viele nützliche Infos rund um das Thema 📢“Warnung der Bevölkerung”📢 findet ihr hier:
https://www.wiesbaden.de/…/warnung-bevoelkerung/index.php

Erneut keine Tannenbaumsammlung

War die Lage im Herbst noch scheinbar unter Kontrolle, herrscht jetzt seitens Regierung die Angst vor einer bevorstehenden Omikron Welle und einem dadurch verursachten Ausfall kritischer Infrastrukturen, wie z.B. Teilen der Feuerwehr. Um sich nicht hinterher sagen zu lassen, man hätte nicht im Voraus angemessene Maßnahmen getroffen, gibt es einen Erlaß, der uns erneut sämtliche Übungs- und Ausbildungstreffen, sowie den gesamten Lehrgangsbetrieb untersagt. Mit dieser Regelung darf auch die Jugendfeuerwehr sich nicht mehr treffen und damit ist auch erneut keine Tannenbaumsammlung möglich. Der Einsatzdienst ist davon bisher nicht betroffen und wir rücken weiter uneingeschränkt zu allen üblichen Einsätzen aus.

Leider geht dabei offenbar völlig unter, dass damit vielen Mitgliedern – Jugendlichen wie Erwachsenen, die Lust daran verloren geht, sich weiter für dieses Ehrenamt zu engagieren. Gerade sehr kleine Feuerwehren (das sind wir auch) haben größte Mühe damit, die Attraktivität irgendwie zu halten, geschweige denn neue Interessenten für beide Abteilungen zu finden, was bei andauerndem Nicht-Treffen so gut wie unmöglich ist.

Nun warten wir das Ende das Januars ab, wie sich die Lage entwickelt und wie es danach weiter geht, ob Omikron wie ein völlig neues unbeherrschbares Virus daher kommt, oder ob die bis Mitte Dezember getroffenen Maßnahmen eigentlich auch ganz gut waren, mit Omikron leben zu können.

In jedem Fall wünschen wir einen ruhigen, angenehmen und gesunden Rutsch ins Jahr 2022.

Brennender Misthaufen

In den frühen Morgenstunden des 28. Dezembers wurden wir kurz vor 5 Uhr geweckt und zu einem Brand in einem großen landwirtschaftlichen Betrieb in Delkenheim alarmiert, gemeinsam mit der freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Erbenheim und der Berufsfeuerwehr.

Vor Ort eingetroffen fand sich ein ca 2.500 Kubikmeter großer Misthaufen in einer offenen Halle, der in der Mitte unten Glutnester aufwies. Es wurden umfangreich Kräfte und Gerätschaften nachalarmiert, da große Teile dieses Misthaufens nun mit geeigneten Greiffahrzeugen auseinander gezogen werden mussten, um die herausgezogenen Häufchen gezielt abzulöschen. Dazu musste eine stabile Wasserversorgung über eine längere Strecke hergestellt, sowie ein Ablöschplatz hergerichtet werden. Letzeres wurde durch die Feuerwehr Delkenheim übernommen, die Wasserversorgung stellte die Feuerwehr Erbenheim her. Als Übergangslösung wurde mit Tanklöschfahrzeugen und einem Flugfeldlöschfahrzeug der US-Army Werkfeuerwehr gearbeitet, welches einen sehr großen Wasservorrat hat. Während der ersten Stunden wurden wir zusätzlich durch die Freiwillige Feuerwehr Kastel unterstützt, in Spitzenzeiten waren somit 45 Einsatzkräfte vor Ort. Weiterhin kam der Teleskoplader mit Greifschaufel der Feuerwehr Wiesbaden zum Einsatz.

Da die Arbeiten absehbar mehrere Stunden andauerten, wurde außerdem noch die Logistik-Gruppe der Feuerwehr Wiesbaden hinzugezogen, welche aus einzelnen Mitgliedern mehrerer Freiwilligen Feuerwehren besteht und sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte kümmerte. Die Einsatzbereitschaft der zeitweise verwaisten Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr wurde durch einsatzbereite Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Kostheim und Schierstein in deren eigenen Gerätehäusern ersetzt.

Um kurz vor halb zwei am Nachmittag konnten wir die Einsatzstelle dem Betrieb überlassen und mussten dann noch unsere verdreckten Gerätschaften auf der Feuerwache 2 austauschen, sowie die verbrauchten Kraftstoffe nachtanken und das Fahrzeug reinigen. Nach insgesamt 10 Stunden war der Einsatz dann beendet.

Frohe Weihnachtstage

4. Advent bei der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Delkenheim

Einen schönen 4. Advent und frohe Weihnachtstage wünscht die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Delkenheim! Bleiben Sie gesund und bescheren Sie uns keine ungewollten Tätigkeiten, stattdessen aber vielleicht das Interesse am Mitwirken in der Einsatzabteilung. Das nächste reguläre Treffen findet am 7. Januar 2022 am Feuerwehrgerätehaus statt.

Auch in der Ausbildung hat sich noch etwas getan, weswegen wir Niklas, unserem Jüngsten, noch zum bestandenen Atemschutzgeräteträgerlehrgang gratulieren können. Er wird dann in Kürze noch mit der speziellen Brandschutzkleidung ausgestattet (die Kleidungsstücke ohne rote Kennzeichnungsstreifen – ja da gibt es Unterschiede) und dann kann er das nächste Feuer ganz vorne selbst bekämpfen, natürlich mit einem erfahrenen Feuerwehrmann an seiner Seite.