Brennender Backofen

Am Nachmittag des 19. Juni, Sonntags bei 37°C im Schatten, sollte gegen 16:30 ein elektrischer Backofen im Frankenwerg eine Mahlzeit zubereiten. Als dann aber eine Stichflamme aus dem Backofen heraus kam, erschrak die Besitzerin, stellte den Backofen ab, setzte ein Löschspray ein und rief die Feuerwehr.

An der Einsatzstelle eingetroffen, zeigten diese ersten Maßnahmen der Bewohnerin offenbar bereits Erfolg. Es brannte nichts mehr und rauchte auch nicht mehr. Somit konnten wir die Wohnräume belüften und den Backofen stromfrei schalten. Um einen Elektriker, der den Ofen nun in Augenschein nehmen muss, muss sich die Eigentümerin selbst kümmern.

erneut brennender Müllbehälter

Ziemlich genau 8 Tage nach den Müllbehältern vom 29. Mai wurden wir in der Nacht zum Pfingstmontag, 6. Juni, erneut geweckt. Diesmal war es gegen 2:30! Manch einer glaubte an ein Déjà-vu beim Blick auf den Funkmeldeempfängerr, denn er zeigte exakt dasselbe Stichwort und die gleiche Lokation wie 8 Tage zuvor in der Nacht.

Vor Ort eingetroffen brannte auch in der Tat exakt jener Müllbehälter, welcher in der Woche zuvor schon brannte und indessen gegen einen Neuen ausgetauscht wurde. Da der Behälter diesmal noch nicht im Vollbrand stand, hatte sich das Feuer noch nicht ausbreiten können und so reichte ein Trupp ohne Atemschutz für ein schnelles Ablöschen.

Brennende Mülltonnen

In der Nacht zum 29. Mai wurden wir kurz nach halb 2 unsanft geweckt. Auf der Ecke der Münchener zur Freiburger Straße brannten merhere Mülltonnen, ausgehend von einer, ausgebreitet auf mehrere danebenstehende. Diese konnten zügig durch einen Trupp unter Atemschutz abgelöscht werden. Somit waren die meißten Kräfte kurz vor halb 3 wieder im Bett, nur zwei Kräfte kümmerten sich um den anschließenden Tausch der verbrauchten Atemschutzgeräte gegen einsatzbereite, womit sie dann gegen halb 4 ihr Bett wieder sahen.

Die Polizei nahm die Ermittlungen dazu auf.

LKW Auffahrunfall auf der A3

Am Morgen des Dienstag, 24. Mai gab es kurz nach 7 Uhr einen Alarm. Zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt, der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst fuhren wir auf die A3 vom Wiesbadener Kreuz in Richtung der Raststätte Medenbach. Hier ist ein Sattelschlepper auf das Heck eines Muldenkippers aufgefahren, wodurch die Fahrerkabine des auffahrenden LKW’s schwer beschädigt wurde.

Da zunächst angenommen wurde, dass der Fahrer eingeklemmt sei, wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren mit aktiviert. Vor Ort waren aber beide Fahrer bereits aus ihren Fahrzeugen ausgestiegen und konnten dann vom Rettungsdienst versorgt werden.

Wir sicherten zunächst nur die Unfallstelle ab. Auslaufende Betriebsstoffe (vermutlich Servo-Öl und Scheibenwaschwasser) wurden mit Bindemittel abgestreut. Nach ca 1h war der Einsatz für uns beendet.

Bilder dazu gibt es z.B. bei wiesbadenaktuell.de.

Schmorbrand nach Kurzschluss

Am Nachmittag des Samstag, 21. Mai kam es in einer Wohnung in der Pfälzer-Wald-Straße zu einem Kurzschluß in einem Kochfeld, worauf ein elektrischer Schmorbrand einsetzte, der dann auch in Flammenbildung über ging. Geistesgegenwärtig stellte die Bewohnerin den Strom in der gesamten Wohnung ab und informierte die Feuerwehr.

Somit wurden wir, zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt und einem Löschzug der Berufsfeuerwehr Wiesbaden alarmiert und bereiteten direkt nach dem Eintreffen einen möglichen Löscheinsatz unter Atemschutz vor.

Glücklicherweise aber erwies sich das Abstellen des Stromes als goldrichtig, so dass sich der Schmorbrand dann selbst beendete. Die Wohnung wurde durchgelüftet und das Kochfeld von seinem Elektroanschluss befreit.

verunfallter Ferrari auf A66

Nach einem heftigen Regenguss wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf der A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden, zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt und der Berufsfeuerwehr alarmiert. Hier sollen sich ein Auto überschlagen haben und noch Personen im Fahrzeug eingeklemmt sein.

Das Fahrzeug war dann direkt auf dem Grünstreifen zwischen den beiden Auffahrten der Anschlusstelle Nordenstadt in Richtung Wiesbaden zu finden, beide Insassen hatten den Wagen jedoch bereits wohlauf eigenständig verlassen, so dass sich die Maßnahmen glücklicherweise auf Absichern und Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe beschränken konnten.

Mehr darüber gibt es z.B. bei wiesbadenaktuell.de, oder Fotos z.B. im flickr-Album von wiesbaden112.de.

LKW Verkehrsunfall auf der A3

Bild: Feuerwehr Wiesbaden

Am 25. April wurden wir nachmittags gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Wiesbaden und der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt auf die A3 kurz hinter das Wiesbadener Kreuz alarmiert. Hier ereignete sich ein schwerer Unfall zwischen 2 LKW. Ein kleinerer Lastkraftwagen fuhr einem größeren, vermutlich am Stauende, auf. Beim auffahrenden LKW verletzten sich die beiden Insassen schwer. Eine der beiden Personen wurde im Führerhaus eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit.

Zur medizinischen Versorgung landete ein Rettungshubschrauber, welcher die eingeklemmte Person in ein Krankenhaus flog, während die andere schwerverletzte Person mittels Rettungswagen transportiert wurde.

Die Kräfte aus Delkenheim unterstützten die Berufsfeuerwehr bei der technischen Rettung und streuten auslaufende Betriebsstoffe ab. Glücklicherweise konnten alle Rettungsmaßnahmen abgeschlossen werden, bevor ein starkes Gewitter am späten Nachmittag über Wiesbaden und die Einsatzstelle zog.

Mehr darüber auch bei wiesbadenaktuell.de

Vermeintlich Feuer im Feld – oder doch ein Baum?

Glutreste

Am Mittag des 21. April – einem Donnerstag nach Ostern – wurden wir zu einem Brand außerhalb der Löschwasserversorgung im Feld östlich des Friedhofs, unweit der Gaspumpstation gerufen.

Vor Ort eingetroffen fanden wir aber nur einen Delkenheimer Bürger bei einem ordentlich angemeldeten und kontrolliertem Grünschnittfeuer vor, welches auch längst abgebrannt war und nur noch eine Restglut aufwies. Nichts zu tun für uns.

wieder freie Bahn

Wirklich zufällig befand sich aber direkt daneben ein sehr großer abgebrochener bzw abgefaulter Ast eines Baumes quer über dem Weg, so dass ein Durchkommen zur L3017 blockiert war. Und da wir nun schon mal vor Ort waren, sorgten wir dafür, dass diese Verbindung wieder für Fußgänger und Fahrradfahrer, sowie Rettungsfahrzeuge passierbar wurde.