Batteriebrand bei einem Elektro-Roller

Am Morgen des 3. Februar wurden wir morgens um 6:20 Uhr alarmiert zu einem Wohnungsbrand in der Landwehrstraße. Nach erster Lageerkundung handelte es sich um einen brennenden Akku eines Elektro-Tretrollers (E-Scooter), welcher in einem Zimmer einer Wohnung abgestellt war.

Glücklicherweise war es dem Besitzer, zusammen mit einem Nachbarn im Haus gelungen, den Brand mit Hilfe eines Pulver-Feuerlöschers bereits selbst zu ersticken. Allerdings kam es während des Brandes zu einer massiven Freisetzung von hochgiftigem Brandrauch in den Räumlichkeiten, in denen auch noch zwei weitere Personen wohnen. Somit wurden alle 4 Personen vom Rettungsdienst gesichtet und die Notwendigkeit einer klinischen Weiterbehandlung festgestellt.

Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle, entrauchte die Wohnung und sorgte für eine dauerhafte Kühlung der Akkus, bei denen wir mittels Wärmebildkamera wieder eine ansteigende Temperaturentwicklung feststellen konnten. Unterstützt wurden die Delkenheimer Kräfte von der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt und Einheiten der Berufsfeuerwehr von allen drei Wiesbadener Wachen.

Die Feuerwehr nimmt diesen Vorfall zum Anlass eindringlich auf die Gefahren von Akkus von E-Scootern und E-Bikes in Wohnräumen hinzuweisen:

E-Scooter und E-Bikes sollten nach Möglichkeit nicht in Wohnräumen gelagert oder geladen werden. Ein technischer Defekt am Akku kann jederzeit zu einer thermischen Reaktion führen. Akkubrände entwickeln extrem hohe Verbrennungstemperaturen, die eine Brandbekämpfung für Laien nahezu unmöglich machen. Neben der Hitze entstehen bei Akkubränden giftige Gase und Dämpfe, die bereits bei wenigen Atemzügen zu schweren Gesundheitsschäden führen können. Die starke Rauchentwicklung vernebelt innerhalb kürzester Zeit die Fluchtwege, was die Selbstrettung aus dem Gebäude massiv erschweren kann. 

PKW Brand auf der A66

Am Abend des 30. Oktober wurden wir kurz vor 20:30 Uhr alarmiert zu einem brennenden PKW auf der A66 zwischen Nordenstadt und Wallau.

Als erst eintreffendes Feuerwehr-Fahrzeug fanden wir einen PKW auf der Standspur vor, aus dem der Fahrer bereits ausgestiegen war. Die Autobahnpolizei war bereits vor Ort und sicherte den Standstreifen ab. Von hinten war nichts besonderes am Pannen-PKW ersichtlich, nach dem Vorbeifahren am Fahrzeug allerdings zeigte sich tatsächlich ein Feuer im vorderen unteren Bereich des Motorraumes hinter dem Radkasten.

Sofort begannen wir mit einem Trupp unter Atemschutz und unserer Schnellangriffseinrichtung den Entstehungsbrand abzulöschen und gleichzeitig die Einsatzstelle weiter abzusichern, sowie auszuleuchten. Weiterhin wurde die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und abschließend das Fahrzeug noch einmal mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

30 Minuten nach der Alarmierung konnten wir wieder einrücken.

Nächtlicher Kellerbrand in Nordenstadt

Am Sonntagmorgen des 27. April gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesbaden zu einem vermeintlichen Brand in einem Aufzug im Hessenring, Nordenstadt, alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung festgestellt, auch der Treppenraum war bereits leicht verraucht.

Einige Anwohner des Mehrfamilienhauses hatten sich bereits selbst ins Freie begeben. Die Feuerwehr betreute zudem drei Anwohner, die auf den Balkonen in Sicherheit waren. Zur Brandbekämpfung wurde ein Trupp unter Atemschutz eingesetzt, während weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr zur Menschenrettung im Gebäude im Einsatz waren.

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten breitete sich der Rauch auch in ein benachbartes Mehrfamilienhaus aus, weshalb die Feuerwehr auch dieses Gebäude räumen musste. Um die Rauchentwicklung einzudämmen, wurden mehrere Lüfter eingesetzt, um eine weitere Rauchausbreitung in angrenzen Wohneinheiten zu verhindern.

Wegen der Weitläufigkeit der Einsatzstelle und der Menge der insgesamt betroffenen Anzahl an Wohneinheiten wurden weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren hinzugerufen, so dass der Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Delkenheim kurz vor 2 Uhr startete.

Insgesamt wurden 29 Bewohner, darunter 7 Kinder, im nahegelegenen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Nordenstadt durch die Schnelleinsatzgruppe Betreuung von DRK und JUH versorgt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen überprüften unter anderen wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Auringen alle Wohnungen des benachbarten Mehrfamilienhauses, so dass die Bewohner anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Aufgrund des hohen Brandschadens wurde das betroffene Mehrfamilienhaus stromlos geschaltet, da viele Stromleitungen beschädigt sind. Der Sachschaden wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt und die Brandursache wird von der Polizei ermittelt. Nach vier Stunden konnte der Einsatz beendet werden und die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden, so dass der Einsatz für uns kurz nach 5 Uhr beendet war.

Neben der Berufsfeuerwehr waren auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Nordenstadt, Erbenheim, Auringen, Delkenheim vor Ort. Außerdem waren der Stadtbrandinspektor, die Einsatzleitung Rettungsdienst, die Schnelleinsatzgruppe Betreuung, ein Notarzt sowie vier Rettungswagen und die Polizei im Einsatz. Die Feuerwache 3 wurde während der Einsatzmaßnahmen durch die Freiwillige Feuerwehr Bierstadt besetzt.

Brennender PKW auf der A66

Am Morgen des 4. Oktober 2024 gegen 9:30 Uhr erreichte uns eine Meldung über einen PKW, welcher auf der Bundesautobahn 66 in Fahrtrichtung Wiesbaden im Vollbrand stehen soll.

Also ersteintreffendes Fahrzeug fanden wir einen brennenden Fahrzeug vor und leiteten unmittelbar die Brandbekämpfung mittels Schnellangriffseinrichtung unter schwerem Atemschutz ein. Kurze Zeit später traf auch die Berufsfeuerwehr ein, welche unser Löschfahrzeug mit weiterem Löschwasser aus einem Tanklöschfahrzeug einspeiste, sowie die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt, welche die weitere Absicherung der Einsatzstelle übernahm.

Nach ca. 40min konnte der Einsatz für uns beendet werden. Über die Dauer der Löscharbeiten war die Autobahn durch die Autobahnpolizei voll gesperrt.

Vegetationsbrand in Delkenheim

Am Donnerstag, den 19.09.2024, wurden wir zu einem Vegetationsbrand abseits der Löschwasserversorgung alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein nicht angemeldeter Abbrand von Grünschnitt außer Kontrolle geraten war und eine anliegende Wiese in Brand gesetzt hat.

Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Nach einer Stunde konnten wir wieder einrücken.

Einige Stunden und Regenschauer später dann eine erneute Alarmierung. In einem alten Baumstumpf hat ein Glutnest wieder aufgeflammt. Wir konnten noch auf der Anfahrt wieder einrücken, da die Berufsfeuerwehr diesmal schon ganz in der Nähe war und somit schneller vor Ort.

Qualmender PKW

Am Abend des 16.09.2024 gegen 20:30 Uhr wurden wir gemeinsam mit der Feuerwache 3 der Berufsfeuerwehr zu einem PKW Brand im Ortskern in Delkenheim alarmiert.

Vor Ort fanden wir einen aus der Motorhaube qualmenden, geparkten PKW vor, welcher von Passanten entdeckt wurde. Der Inhaber konnte schnell aufgefunden werden. Dieser konnte gewaltfrei die Motorhaube für uns öffnen. Im inneren des Motorraumes erblickte uns eine übergekochte Batterie, sowie eine stark erhitzte Lichtmaschine, welche mittels CO2 Feuerlöscher, sowie Kübelspritze abgelöscht werden konnte.

Nach ca. 50 Minuten war der Einsatz für uns beendet und wir konnten wieder einrücken.

Brenndende Gartenhütte

Am 17.07.2024 wurden wir gegen Mittag zu einem brennenden Gartenhaus in einer Kleingartenanlage zwischen Delkenheim und Hochheim, abseits der Löschwasserversorgung alarmiert. Auf Grund des hohen Einsatzaufkommen unterstützte uns neben dem Rettungsdienst auch die Freiwilligen Feuerwehren Kastel und Nordenstadt, sowie der Einsatzleitdienst und die Hygieneeinheit der Berufsfeuerwehr.

Als ersteintreffendes Fahrzeug erblickte sich uns ein Gartenhaus im Vollbrand. Da das Feuer bereits drohte auf die Anliegenden Gärten und umliegende Bäume überzugreifen entschieden wir uns dazu erst den Brand einzudämmen, bis Verstärkung eintrifft. Diese baute eine Löschwasserversorgung her und löschte die Hütte unter Atemschutz von innen ab.

Fahrzeugbrand auf der A66

Gegen Nachmittag des Dienstag, 28. Mai kam es in Folge eines Auffahrunfalls auf der Bundesautobahn 66 in Höhe Wallau zu einem Fahrzeugbrand.

So wurden wir gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt auf die Autobahn A66 zwischen Wallau und Wiesbadener Kreuz alarmiert. Als Meldebild war ein Verkehrsunfall mit 3 beteiligten PKW, sowie einem Brandereignis in Folge bekannt.

Brennender PKW

Gemeinsam mit den Kräften der Feuer- und Rettungswache 3 trafen wir zeitgleich am Einsatzort ein. Vor Ort zeigte sich uns ein PKW im Vollbrand und zwei weitere beschädigte Fahrzeuge. Die Insassen des in Flammen stehenden Auto haben dies frühzeitig verlassen.
Nachdem das Feuer in kurzer Zeit gelöscht war, konnten wir auch schon einrücken.