Jahreshauptversammlungen

Die Jahreshauptversammlungen der Einsatzabteilung der Freiwiligen Feuerwehr Wiesbaden-Delkenheim und des Vereins Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Delkenheim finden statt am Sonntag, 22. März ab 10 Uhr in der Turnhalle des TV Delkenheim, Sonnwaldstraße 17a.


Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung

1.) Eröffnung und Begrüßung
2.) Totenehrung
3.) Grußworte der Gäste
4.) Feststellung der Beschlussfähigkeit
5.) Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung
6.) Jahresbericht des Wehrführers, stellv. Wehrführers sowie des Jugendfeuerwehrwartes
7.) Entlastung des Feuerwehrausschusses
8.) Ehrungen und Beförderungen
9.) Anträge
10.) Ausblick 2026
11.) Verschiedenes


Jahreshauptversammlung des Vereines

1.) Eröffnung
2.) Totenehrung
3.) Feststellung der Beschlussfähigkeit
4.) Verlesen des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung
5.) Jahresberichte, sowie der Bericht des Kassierers
6.) Bericht der Kassenprüfer, sowie Entlastung des Vorstandes
7.) Änderung des Mitgliedsbeitrags auf 15€ pro Jahr
8.) Wahlen der Kassenprüfer
9.) Ehrungen
10.) Anträge
11.) Ausblick 2026
12.) Verschiedenes

Anträge zu den Tagesordnungen können bis zum 15.03.2026 schriftlich oder mündlich beim Wehrführer und Vorsitzenden Dennis Grebert eingereicht werden.

Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu können.

Batteriebrand bei einem Elektro-Roller

Am Morgen des 3. Februar wurden wir morgens um 6:20 Uhr alarmiert zu einem Wohnungsbrand in der Landwehrstraße. Nach erster Lageerkundung handelte es sich um einen brennenden Akku eines Elektro-Tretrollers (E-Scooter), welcher in einem Zimmer einer Wohnung abgestellt war.

Glücklicherweise war es dem Besitzer, zusammen mit einem Nachbarn im Haus gelungen, den Brand mit Hilfe eines Pulver-Feuerlöschers bereits selbst zu ersticken. Allerdings kam es während des Brandes zu einer massiven Freisetzung von hochgiftigem Brandrauch in den Räumlichkeiten, in denen auch noch zwei weitere Personen wohnen. Somit wurden alle 4 Personen vom Rettungsdienst gesichtet und die Notwendigkeit einer klinischen Weiterbehandlung festgestellt.

Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle, entrauchte die Wohnung und sorgte für eine dauerhafte Kühlung der Akkus, bei denen wir mittels Wärmebildkamera wieder eine ansteigende Temperaturentwicklung feststellen konnten. Unterstützt wurden die Delkenheimer Kräfte von der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Nordenstadt und Einheiten der Berufsfeuerwehr von allen drei Wiesbadener Wachen.

Die Feuerwehr nimmt diesen Vorfall zum Anlass eindringlich auf die Gefahren von Akkus von E-Scootern und E-Bikes in Wohnräumen hinzuweisen:

E-Scooter und E-Bikes sollten nach Möglichkeit nicht in Wohnräumen gelagert oder geladen werden. Ein technischer Defekt am Akku kann jederzeit zu einer thermischen Reaktion führen. Akkubrände entwickeln extrem hohe Verbrennungstemperaturen, die eine Brandbekämpfung für Laien nahezu unmöglich machen. Neben der Hitze entstehen bei Akkubränden giftige Gase und Dämpfe, die bereits bei wenigen Atemzügen zu schweren Gesundheitsschäden führen können. Die starke Rauchentwicklung vernebelt innerhalb kürzester Zeit die Fluchtwege, was die Selbstrettung aus dem Gebäude massiv erschweren kann. 

Tannenbaumsammlung

Am Samstag, den 10 Januar war es auch im Jahr 2026 wieder so weit. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr trafen sich um 9 Uhr mit reichlich Unterstützung von Mitgliedern der Einsatzabteilung, sowie schwerem Gerät (zwei Traktoren mit Rollen), um traditionell die ausgedienten Weihnachtsbäume einzusammeln.

Straße für Straße wurde durchkämmt und nach Bäumen ausschaue gehalten, Fundstücke wurden zu den größeren Straßenecken gezogen, um sie dann auf der Rolle am Traktor zu verstauen.

Die Bäume werden zu einer vorher vereinbarten Sammelstelle gefahren, wo sie dann von den Entsorgungsbetrieben übernommen und der Grünschnittkompostierung zugeführt werden. Zahlreiche Delkenheimer übergaben der Jugendfeuerwehr Spenden, für die wir uns recht herzlich bedanken, denn damit werden die Ausgaben bei der Jugendarbeit über das Jahr maßgeblich finanziert.

Auch eine kleine Stärkung durfte nicht fehlen. So traf man sich nach der Hälfte der Arbeit in der Garage des Wehrführers zu Kaffee, Kuchen, Keksen, Kinderpunsch und Kaltgetränken. Vielen Dank an die beiden Kuchenbäckerinnen.

Zum Ende der Sammlung bekamen wir noch Besuch des stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwartes Frank Hofmeister und unserem Stadtjugendsprecher Lucas Hubl, während es gerade begann, heftig zu schneien. Anschließend gab es traditionell im Gerätehaus Weck und (Fleisch-) Woscht zum Mittagessen. Wir bedanken uns auch bei Markus Bücher für die Bereitstellung des landwirtschaftlichen Geräts.

PKW Brand auf der A66

Am Abend des 30. Oktober wurden wir kurz vor 20:30 Uhr alarmiert zu einem brennenden PKW auf der A66 zwischen Nordenstadt und Wallau.

Als erst eintreffendes Feuerwehr-Fahrzeug fanden wir einen PKW auf der Standspur vor, aus dem der Fahrer bereits ausgestiegen war. Die Autobahnpolizei war bereits vor Ort und sicherte den Standstreifen ab. Von hinten war nichts besonderes am Pannen-PKW ersichtlich, nach dem Vorbeifahren am Fahrzeug allerdings zeigte sich tatsächlich ein Feuer im vorderen unteren Bereich des Motorraumes hinter dem Radkasten.

Sofort begannen wir mit einem Trupp unter Atemschutz und unserer Schnellangriffseinrichtung den Entstehungsbrand abzulöschen und gleichzeitig die Einsatzstelle weiter abzusichern, sowie auszuleuchten. Weiterhin wurde die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und abschließend das Fahrzeug noch einmal mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

30 Minuten nach der Alarmierung konnten wir wieder einrücken.

Nächtlicher Kellerbrand in Nordenstadt

Am Sonntagmorgen des 27. April gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesbaden zu einem vermeintlichen Brand in einem Aufzug im Hessenring, Nordenstadt, alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung festgestellt, auch der Treppenraum war bereits leicht verraucht.

Einige Anwohner des Mehrfamilienhauses hatten sich bereits selbst ins Freie begeben. Die Feuerwehr betreute zudem drei Anwohner, die auf den Balkonen in Sicherheit waren. Zur Brandbekämpfung wurde ein Trupp unter Atemschutz eingesetzt, während weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr zur Menschenrettung im Gebäude im Einsatz waren.

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten breitete sich der Rauch auch in ein benachbartes Mehrfamilienhaus aus, weshalb die Feuerwehr auch dieses Gebäude räumen musste. Um die Rauchentwicklung einzudämmen, wurden mehrere Lüfter eingesetzt, um eine weitere Rauchausbreitung in angrenzen Wohneinheiten zu verhindern.

Wegen der Weitläufigkeit der Einsatzstelle und der Menge der insgesamt betroffenen Anzahl an Wohneinheiten wurden weitere Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren hinzugerufen, so dass der Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Delkenheim kurz vor 2 Uhr startete.

Insgesamt wurden 29 Bewohner, darunter 7 Kinder, im nahegelegenen Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Nordenstadt durch die Schnelleinsatzgruppe Betreuung von DRK und JUH versorgt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen überprüften unter anderen wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden-Auringen alle Wohnungen des benachbarten Mehrfamilienhauses, so dass die Bewohner anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Aufgrund des hohen Brandschadens wurde das betroffene Mehrfamilienhaus stromlos geschaltet, da viele Stromleitungen beschädigt sind. Der Sachschaden wird auf ca. 200.000 Euro geschätzt und die Brandursache wird von der Polizei ermittelt. Nach vier Stunden konnte der Einsatz beendet werden und die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden, so dass der Einsatz für uns kurz nach 5 Uhr beendet war.

Neben der Berufsfeuerwehr waren auch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Nordenstadt, Erbenheim, Auringen, Delkenheim vor Ort. Außerdem waren der Stadtbrandinspektor, die Einsatzleitung Rettungsdienst, die Schnelleinsatzgruppe Betreuung, ein Notarzt sowie vier Rettungswagen und die Polizei im Einsatz. Die Feuerwache 3 wurde während der Einsatzmaßnahmen durch die Freiwillige Feuerwehr Bierstadt besetzt.

Nächtliche Wachbesetzung

In der Nacht zum 8. April wurden wir kurz nach 3 Uhr unsanft geweckt und zu einer Wachbesetzung der Feuerwache 2 in Kastel gerufen. Wegen eines größeren Brandereignisses in der Innenstadt, musste der Grundschutz im Wachbezirk 2 durch das Bereitstellen eines Löschfahrzeugs mit Besatzung gesichert werden. Drei Stunden später, also gegen 6 Uhr morgens, konnten wir die Wachbesetzung beenden und den Tag beginnen lassen.

Mehr zum Brand in der Innenstadt gibt es z.B. bei wiesbadenaktuell.de.

Stundenlange Wachbesetzung wegen Brand in Kastel

Am Nachmittag des Samstag, 15. März 2025, wurden wir kurz vor 17 Uhr zur Besetzung der Feuerwache 2 in Kastel alarmiert. Wegen eines größeren Brandgeschehens, ebenfalls in Kastel, waren die Kräfte der Berufsfeuerwehr mit mehreren freiwilligen Feuerwehren länger beschäftigt, so dass die Feuerwache 2 nachbesetzt werden musste.

Aufgrund der zeitlichen Abfolgen des Einsatzverlaufs in Kastel ergab es sich dann, dass wir gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich die Feuerwache 2 besetzten. Diese Wachbesetzung zog sich dann unerwartet lange in die Nacht hinein. Zu weiteren Einsätzen mussten wir nicht ausrücken, unterstützten aber bei der Logistik zwischen der Einsatzstelle und der Feuerwache, da weitere Materialen benötigt oder zurückgeführt werden mussten.

Erst gegen 03 Uhr des folgenden Morgens konnten wir wieder insgesamt 10 Stunden später wieder einrücken.

Einen Artikel über den eigentlichen Einsatz in Kastel gibt es uA beim Wiesbadener Kurier.

Hessenweiter Warntag am 13. März

Foto: Feuerwehr Wiesbaden

Am 13. März 2025 heulen in den hessischen Kommunen zum hessenweiten Probealarm ab 10:15 Uhr die Sirenen. Hintergrund und Ziel des Aktionstages ist es, die Bürgerinnen und Bürger für die verschiedenen Warnmittel und Alarmsignale weiter zu sensibilisieren und die technische Warninfrastruktur zu testen.

Neben Sirenen werden auch alle weiteren Warnmöglichkeiten, wie die Warn-App hessenWARN und das vom Bund eingeführte „Cell-Broadcast“ zum Einsatz kommen. Sowohl das Sirenensignal für den Probealarm ab 10:15 Uhr als auch für die Entwarnung um 10:50 Uhr dauern dann jeweils für eine Minute an.

Zum Test der Warnmedien und zur Sensibilisierung der Bevölkerung hat sich inzwischen der bundesweite Warntag im Herbst eines Jahres etabliert. Über diesen bundesweiten Warntag hinaus, soll nun in den Bundesländern ein jeweils landesweiter Warntag etabliert werden. Ziel ist es, die Auslösung der regionalen Warnmedien über die Infrastruktur der hessischen Landkreise und kreisfreien Städte zu testen. In einer bundesweiten Abstimmung hat man den landesweiten Warntag alljährlich für den zweiten Donnerstag im März vormittags festgelegt. Eine Warnung der Bevölkerung kann sowohl bei einer Bedrohung der Bundesrepublik von außen („Zivilschutzfall“), bei Großschadenslagen („Katastrophenfall“), im täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehr („tägliche Gefahrenabwehr“) und auch bei polizeilichen Ereignissen (z.B. Terrorlage) erforderlich sein.

Am 13. März wird dieser landesweite Warntag in Hessen und darüber hinaus auch in den Ländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durchgeführt. Hierzu lösen in Hessen die Zentralen Leitstellen der Landkreise und kreisfreien Städte über ihre eigene Infrastruktur ihre regionalen Warnmedien aus.

Mehr dazu bei bei der Pressestelle des Landes Hessen und bei der Landeshauptstadt Wiesbaden.