Wachbesetzung nach Autobahncrash

Am späten Nachmittag des 16. Februar ereignete sich auf der Autobahn 3 ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und mehreren Schwerverletzten. Zu diesem Unfall wurden Fahrzeuge alle Wachen der Berufsfeuerwehr, sowie auch zwei Freiwillige Feuerwehren entsandt. Da die Kräfte nun mehrere Stunden gebunden waren und die Wachen der Berufsfeuerwehr nahezu verwaist waren, wurden weitere Freiwillige Feuerwehren zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes in den Wachbezirken 2 und 3 alarmiert. Da wir in diesem Monat zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich dazu eingeteilt sind, begaben wir uns also kurz nach 18 Uhr in Bereitschaft ins Gerätehaus. Schon nach eineinhalb Stunden konnten wir diese Bereitschaft wieder auflösen, ohne in dieser Zeit eingesetzt werden zu müssen.

Doppelter Wasserschaden

Am Abend des 15. Februar wurden wir kurz vor 21 Uhr zu einem Wasserschaden in zwei benachbarten Gebäuden im Frankenweg alarmiert. In einer in der Grundsanierung befindlichen und damit zur Zeit unbewohnter Doppelhaushälfte platzte unbemerkt eine Wasserleitung. Durch alle Stockwerke plätscherte es bis in den Keller und suchte sich nach einer Weile auch den Weg zur benachbarten bewohnten Haushälfte.

Der zunächst gerufene Notdienst der ESWE Versorgung alarmierte die Feuerwehr. Hilfeleistungseinsätze dieser Art erledigt normalerweise die Berufsfeuerwehr ohne die Freiwillige Feuerwehr. Hier jedoch wurden wir dann von der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung hinzugezogen, um somit die eingesetzten Gerätschaften verdoppeln zu können und damit die gesamte Einsatzteit deutlich zu verkürzen.

Nach etwa zwei Stunden hatten wir die Keller beider Häuser soweit leer gepumpt, dass unsere Pumpen und Sauger nichts mehr weiter verbessern konnten. Ab dann muss die Arbeit durch die Eigentümer in Form von Putzlappen und Trocknungsgeräten fortgesetzt werden.

LKW Auffahrunfall

Bild: Feuerwehr Wiesbaden

Am Donnerstag, den 11. Februar wurden wir gegen 12:45 Uhr auf die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Köln alarmiert. Hier gab es einen Auffahrunfall zwischen zwei LKW. Da hier größere Mengen Betriebsstoffe ausliefen, wurde auch der Abrollbehälter Umwelt und die Freiwilligen Feuerwehren Nordenstadt und Delkenheim alarmiert.

Unsere Aufgabe beschränkte sich dabei aber auf das Absichern der Einsatzstelle, an der für die Arbeiten zwei von drei Fahrspuren gesperrt werden mussten. Gegen 14 Uhr konnten wir wieder einrücken.

Mehr dazu gibt es bei wiesbadenaktuell.de

Verkehrsunfall auf schneeglatter Straße

Am Nachmittag des 8. Februar wurden wir kurz nach 17 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Autobahnüberleitung von der A66 Richtung Wiesbaden zur B455 Richtung Kastel gerufen. Zuvor gab es heftigen Schneefall und ein Auto sollte in die Schutzplanke gefahren sein, vermutlich mit eingeklemmten Personen.

Noch auf der auch für uns sehr glatten Anfahrt, konnte der Einsatzleitdienst der Berufsfeuerwehr, welcher wesentlich schneller die Einsatzstelle erreichte, Entwarnung geben dass niemand eingeklemmt sei. Somit konnten wir unsere Anfahrt direkt vor dem Auffahren auf die Autobahn abbrechen und wieder einrücken.

PKW Brand

Am Abend des Donnerstags, den 04 Februar wurden wir kurz vor 24 Uhr in die Münchener Straße zu einem PKW Brand alarmiert.

Beim Eintreffen unseres Löschfahrzeugs stellten wir fest, dass ein PKW bereits im Vollbrand stand und ein weiterer PKW daneben bereits im vorderen Bereich brannte. Anwohner hatten einen dritten PKW rechtzeitig entfernen können.

Unter Atemschutz nahmen wir ein C-Strahlrohr zur direkten Brandbekämpfung und ein weiteres zur Absicherung vor. Nach dem Eintreffen der Berufsfeuerwehr Wiesbaden wurden sowohl von uns als auch der Berufsfeuerwehr Schaumpistolen zum Ablöschen der beiden PKW eingesetzt. Nach ca. 30 Minuten waren die Flammen gelöscht und es wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Unser Einsatz war gegen 1 Uhr beendet. Nach dem anschließenden Tausch der eingesetzten Geräte und der verschmutzten Kleidung, konnten die letzten Kameraden gegen halb 3 wieder nach Hause fahren.

Mehr darüber gibt es z.B. bei wiesbadenaktuell.de

Schuppenbrand

Aufregung am Abend des 18. Januar. Nach einem völlig einsatzfreien Corona-Dezember, einem völlig ruhigen Silvester und weiteren zwei Wochen ohne Alarmierungen, wurden wir am Montag Abend kurz nach halb 9 zu einem Brandereignis in die Pfälzer-Wald-Straße gerufen. Hier geriet ein carport-ähnlicher Schuppen an einer Garagenwand und einiges darin, sowie dahinter gelagertes Material aus ungeklärter Ursache in Brand. Erste Löschversuche der Anwohner mit einem Feuerlöscher blieben erfolglos.

Nach Eintreffen unseres Löschfahrzeugs begannen wir umgehend, mit einem Trupp unter Atemschutz den Brand mittels C-Rohr zu löschen. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung hergestellt, sowie die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Nach wenigen Minuten war der Brand bereits unter Kontrolle. Ein weiterer Trupp der Berufsfeuerwehr unterstützte unsere Kräfte mit einem 2. Rohr. Für die Nachlöscharbeiten schickten wir noch einen weiteren Trupp unter Atemschutz an die Brandstelle. Weil bei dem Feuer viel Holz brannte und die Materialien teils schwer auseinander zu ziehen waren, wurde die Brandstelle abschließend mit Löschschaum benetzt, um eine spätere Wiederentzündung auszuschließen.

Kurz nach 10 Uhr konnten wir dann die Einsatzstelle verlassen. Anschließend musste allerdings noch verbrauchtes Material an der Feuerwache in Kastel getauscht werden, so dass unser Fahrzeug dann kurz nach 11 Uhr wieder einsatzbereit im Gerätehaus stand.

Keine Sammlung der Tannenbäume

Corona verfolgt nun schon jeden gefühlt ein Jahr lang. Auch wir sind in verschiedenen Formen davon gebeutelt. Etwa seit der Gründung der Jugendfeuerwehr Delkenheim im August 1983 sammeln wir schon seit Januar 1984 nunmehr 36 Jahre die Tannenbäume. Nun wird das im Jahr 2021 erstmals nicht so sein. Dabei mussten wir uns auch nicht mühsam zu einer Entscheidung durchringen, denn bevor wir das hätten tun können, wurde das von ganz oben so beschlossen und angeordnet.

Somit sammelt 2021 in ganz Wiesbaden keine Jugendfeuerwehr die Bäume – was übrigens auch andererorts meistens genauso entschieden wurde. Nun muss jeder seinen Baum auf eigene Faust entsorgen. Möglichkeiten neben dem selbst Häckseln und Kompostieren geben die Entsorgungsbetriebe auf ihrer Homepage zur Wahl.

Einen Artikel über die abgesagte Sammlung der Tannenbäume schrieb kürzlich auch der Wiesbadener Kurier im Inverview mit unserem Stadtjugendfeuerwehrwart Uwe Waldaestel. Darin wird auch erwähnt, dass die Absage durchaus auch einen finanzellen Verlust der Jugendfeuerwehren darstellt, die so nicht ihre traditionellen Spenden zum Jahresbeginn sammeln können. Das brachte unserem Sozialdezernenten Christoph Manjura auf die Idee, beim Stadtjugendfeuerwehrverband anzuklopfen und kurzfristig eine zentrale Spendenmöglichkeit über PayPal und den Stadtjugendfeuerwehrverband zu schaffen. Im Verwendungszweck kann die gewünschte Jugendfeuerwehr angegeben werden und der Stadtjugendfeuerwehrverband wird dann die Spenden der jeweiligen Jugendfeuerwehr gebündelt weiter reichen. Wer in Delkenheim ebenfalls spenden möchte, PayPal aber zu technisch ist, der kann natürlich auch seine üblichen Kontakte nutzen oder die Spenden wie gewohnt in einem Beutel verpackt in einem der Briefkästen an den Adressen unter Kontakte hinterlassen.

Wir wünschen in jedem Fall einen guten Start in 2021, auch ohne Tannenbaumsammlung und trotz Corona.

Wachbesetzung und Brandverdacht

Am letzten Tag im November wurden wir gegen 19:40 Uhr erneut zur Bereitschaft durch Besetzen des eigenen Feuerwehrgerätehauses gerufen, da die Kräfte der Berufsfeuerwehr größtenteils mit dem Brand eines Holzhauses bei Schierstein beschäftigt waren. Für eventuelle weitere Einsätze hielten wir uns mit 12 Delkenheimern und außerdem noch den Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Mainz-Kastel bereit.

Gegen 22:30 Uhr kam dann tatsächlich eine Alarmierung zu einem Brandverdacht in einer Wohnung in Mainz-Kostheim. Beide Fahrzeuge rückten mit Sondersignal in Richtung Kostheim aus. Die deutlich kürzere Anfahrt hatte natürlich die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Kastel. Weiterhin bekamen wir von der Berufsfeuerwehr einen Einsatzleitdienst und eine Drehleiter mit geschickt.

Vor Ort konnte dann relativ schnell Entwarnung gegeben werden: Es handelte sich um eingebranntes Kochgut. Somit konnten die Delkenheimer Kräfte direkt nach der Ankunft in Kostheim auch wieder einrücken und weiter die Bereitschaft aufrecht erhalten.

Gegen 0 Uhr bekamen wir die Nachricht, dass alle Kräfte der Berufsfeuerwehr wieder einsatzbereit auf ihrer Wache waren und wir die Bereitschaft auflösen konnten.