Wachbesetzung

Am Abend des 17. Mai wurden wir zur Herstellung der Einsatzbereitschaft für den Wachbezirk 2 zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Nordenstadt alarmiert. Durch ein aufwändigeres Einsatzgeschehen in einem Gewerbebetrieb in Kostheim war die Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr für ca 3 Stunden unterbesetzt, so dass wir dann stattdessen in Bereitschaft im Gerätehaus waren. In dieser Zeit mussten wir keinen weiteren Einsatz bedienen.

Entschärfung einer Weltkriegsbombe

Für die Entschärfung einer Weltkriegsbombe am 18. April im Stadtteil Biebrich unterstützten 6 Mann der Feuerwehr Delkenheim, genauso wie zahlreiche weitere Kräfte anderer Freiwilliger Feuerwehren, für einige Stunden die Evakuierungsmaßnahmen. Die Bombe konnte dann im geplanten Zeitfenster erfolgreich durch den Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt entschärft werden.

Kurzer Großalarm im Gewerbegebiet

Am Samstag Abend des 10. April kam es zu einem ungewohnt hohen Alarmstichwort “F3”, was nach dem Katalog für Einsatzstichworte bei ausgedehnten Bränden in Sondergebäuden greift. Wie kam es dazu? Der Anrufer wurde durch seinen Notruf via Handy – nicht unüblich – zur Leitstelle Main-Taunus geleitet. Diese nimmt natürlich ebenfalls sämtliche nötigen Informationen auf, stellt aber fest, dass sie in Delkenheim nicht zuständig ist und übergibt ihren angelegten Datensatz an die Leitstelle in Wiesbaden. Diese möchte natürlich zunächst handeln, denn es verging ja schon etwas Zeit durch das Telefongespräch und schickt ihre Kräfte gemäß der Angaben und des Stichwortes los. Gemeldet war ein Brand mit beißendem Geruch aus einer Kfz-Werkstatt direkt neben einem Mehrfamilienhaus. Beim Stichwort F3 fahren Fahrzeuge von allen 3 Berufsfeuerwehrwachen, sowie die örtliche Freiwillige Feuerwehr, ein Rettungswagen und ein Notarzt zum Schadensort.

Parallel zur Alarmierung rief die Leitstelle Wiesbaden natürlich noch einmal den Anrufer zurück, um weitere und genauere Informationen zu erhalten. Dabei stellte sich schnell heraus, dass nicht die Werkstatt brennt, sondern lediglich ein beißender Geruch wahrnehmbar ist. Dieser sollte auch eher von einer nahegelegenen Schreinerei als von der Kfz-Werkstatt stammen.

Die eingetroffenen Kräfte konnten schnell feststellen, dass nichts ernsthaft brannte. Der Geruch jedoch war duchaus feststellbar. Somit wurde der Großteil der Kräfte wieder entlassen und konnte teils direkt anderen Einsätzen zugeteilt werden. Die verbleibenden Kräfte erkundeten noch etwas genauer und fanden einen gewollten Abbrand in einem Ofen vor. Durch die herrschende Wetterlage zog der Geruch leider nicht nach oben ab, sondern verteilte sich in den umliegenden Straßen. Nach weniger als 30 Minuten konnten also alle Fahrzeuge wieder beruhigt einrücken.

Weiterer Verkehrsunfall bei Wallau

Gerade mal einen Tag nach dem Verkehrsunfall auf der A66 bei Wallau in Richtung Wiesbaden, wurden wir am Abend des Ostersonntag erneut auf die A66 alarmiert, diesmal aber in Fahrtrichtung Frankfurt kurz vor der Ausfahrt Wallau. An der Einsatzstelle angekommen, waren aber beide beteiligten Fahrzeuge bereits auf dem Standstreifen und niemand eingeklemmt. Nach kurzer Abklärung der Lage und der Feststellung, dass es für die Feuerwehren hier nichts zu tun gibt, konnten wir wieder einrücken.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A66 bei Wallau

Bild: Feuerwehr Wiesbaden

Nach einem einsatzfreien März wurden wir am Ostersamstag gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Nordenstadt und der Berufsfeuerwehr um kurz nach halb Zehn zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen 3 PKW auf die A66 von Wallau in Fahrtrichtung Wiesbaden alarmiert. Seitens der Feuerwehr trafen wir als erstes an der Einsatzstelle ein.

An der Unfallstelle bot sich den Einsatzkräften ein großes Trümmerfeld über alle drei Fahrspuren mit drei stark beschädigten Fahrzeugen. Eines davon lag auf dem Dach. Trotz der starken Deformationen waren glücklicherweise keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt oder eingesperrt, so dass die Feuerwehr keine technische Rettung durchführen musste. Alle Insassen hatten die Fahrzeuge verlassen und wurden am Straßenrand von Ersthelfern, sowie den ersten Kräften der Rettungsdienste betreut, welche bereits etwas vor uns an der Einsatzstelle eintrafen. Der Rettungsdienst hat insgesamt 6 Personen gesichtet und versorgt sowie anschließend in verschiedene Krankenhäuser gefahren. Die Feuerwehr unterstützte die Maßnahmen des Rettungsdienstes und sicherte die Unfallstelle ab. Die Polizei sperrte die Autobahn für die Durchführung der Einsatzmaßnahmen und leitete den Verkehr an der Ausfahrt Wallau ab.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde konnte wieder ein Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden. Gegen halb Zwölf konnten wir die Einsatzstelle verlassen, während sich die Autobahnmeisterei und die Autobahnpolizei um das Räumen und Säubern der Fahrspuren kümmerten.

Weitere Fotos und ein Video dazu gibt es z.B. im Bericht des Wiesbadener Kuriers.

Abermals Wachbesetzung

Am Mittwoch, 24. Februar brannte es in einem papierverarbeitendem Betrieb in Biebrich in einer Papiermühle. Da sich dieser Einsatz etwas langwieriger darstellte, waren die Kräfte der Feuerwachen 1 und 2, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich länger gebunden. Somit wurden wir, genauso wie die Wehren aus Dotzheim und Kloppenheim, alarmiert um den Brandschutz ab etwa halb 12 für ca 3h sicher zu stellen. In dieser Zeit verweilten wir an unserem Gerätehaus und mussten zu keinem weiteren Einsatz ausrücken.

Wachbesetzung nach Autobahncrash

Am späten Nachmittag des 16. Februar ereignete sich auf der Autobahn 3 ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und mehreren Schwerverletzten. Zu diesem Unfall wurden Fahrzeuge alle Wachen der Berufsfeuerwehr, sowie auch zwei Freiwillige Feuerwehren entsandt. Da die Kräfte nun mehrere Stunden gebunden waren und die Wachen der Berufsfeuerwehr nahezu verwaist waren, wurden weitere Freiwillige Feuerwehren zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes in den Wachbezirken 2 und 3 alarmiert. Da wir in diesem Monat zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Biebrich dazu eingeteilt sind, begaben wir uns also kurz nach 18 Uhr in Bereitschaft ins Gerätehaus. Schon nach eineinhalb Stunden konnten wir diese Bereitschaft wieder auflösen, ohne in dieser Zeit eingesetzt werden zu müssen.

Doppelter Wasserschaden

Am Abend des 15. Februar wurden wir kurz vor 21 Uhr zu einem Wasserschaden in zwei benachbarten Gebäuden im Frankenweg alarmiert. In einer in der Grundsanierung befindlichen und damit zur Zeit unbewohnter Doppelhaushälfte platzte unbemerkt eine Wasserleitung. Durch alle Stockwerke plätscherte es bis in den Keller und suchte sich nach einer Weile auch den Weg zur benachbarten bewohnten Haushälfte.

Der zunächst gerufene Notdienst der ESWE Versorgung alarmierte die Feuerwehr. Hilfeleistungseinsätze dieser Art erledigt normalerweise die Berufsfeuerwehr ohne die Freiwillige Feuerwehr. Hier jedoch wurden wir dann von der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung hinzugezogen, um somit die eingesetzten Gerätschaften verdoppeln zu können und damit die gesamte Einsatzteit deutlich zu verkürzen.

Nach etwa zwei Stunden hatten wir die Keller beider Häuser soweit leer gepumpt, dass unsere Pumpen und Sauger nichts mehr weiter verbessern konnten. Ab dann muss die Arbeit durch die Eigentümer in Form von Putzlappen und Trocknungsgeräten fortgesetzt werden.